Ioana Mattle, Kandidatin Gemeinderat, bisher
Was ist deine Motivation für das Amt?
Ich bin hier aufgewachsen und mit Volketswil eng verbunden. Deshalb ist es mir ein grosses Anliegen, aktiv an der Zukunft mitzuwirken. Ich möchte etwas bewirken und mich für die Anliegen der Menschen einsetzen. Politik soll nah am Volk sein: transparent, verständlich und offen für die Sorgen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger. Als Gemeinderätin möchte ich zuhören, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen für unsere Gemeinde gestalten.
Welche Erfahrungen und Kompetenzen bringtst du mit für dieses Amt?
In den vergangenen vier Jahren habe ich mir einen soliden Leistungsausweis erarbeitet. Zunächst war ich bis März 2025 für das Resort Alter und Gesundheit verantwortlich, seit April 2025 leite ich das Resort Gesellschaft und Soziales. Da Resort Alter und Gesundheit mit dem Start der Einheitsgemeinde am 1. Juli 2026 in das Resort Soziales übergeht, habe ich vorausschauend nach der Ersatzwahl im Februar 2025 das Resort gewechselt. Mir ist es gelungen, konkrete Projekte anzustossen und spürbare Veränderungen in Bewegung zu setzen. Darüber hinaus konnte ich im Gemeinderat eine Sensibilisierung für wichtige und brennende Themen erreichen. Meine Erfahrung in der politischen Arbeit und mein Engagement, bilden eine solide Grundlage, um das Amt der Gemeinderätin weiterhin verantwortungsvoll und wirkungsvoll auszuüben.
Was hat dich am meisten gefreut und geärgert?
Da ich gegenüber Ärger sehr resilient bin, kommt mir Rückblickend nichts in den Sinn. Umso mehr hat mich gefreut zu sehen, dass meine Arbeit Wirkung zeigt: Mit der Erstellung und konsequenten Umsetzung des Altersleitbildes sowie der Einführung einer Altersbeauftragten ist Volketswil einen wichtigen Schritt vorwärtsgekommen. Auch die finanzielle Situation der Vita Futura hat sich etwas entspannt – wir sind noch nicht am Ziel, aber auf gutem Weg. Sehr positiv war zudem die grosse Resonanz auf die Entwicklungsstanderhebung bei den Vorschulkindern, die ersten Fortschritte mit den Deutschkursen sowie die gute, konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat.
Welches sind die drängendsten Themen im Amt? Für welche Themen möchtest du dich gerne besonders einsetzten?
Ein zentrales Thema ist die Frühförderung: In der Vorschule sollen gute Grundlagen für den Schuleintritt geschaffen werden, insbesondere durch die Stärkung der Sozialkompetenzen und der Deutschkenntnisse. Gleichzeitig braucht es Lösungen für Jugendliche, die nach der Schulzeit durchs Raster fallen und keine Anschlusslösung finden. An entsprechenden Projekten arbeiten wir bereits, ihre Umsetzung braucht jedoch Zeit und Geduld.
Auch im Altersbereich gibt es noch Handlungsbedarf, etwa bei der Prüfung von Mobilitätsangeboten. Bei der Vita Futura ist es wichtig, weiterhin genau hinzuschauen.
Ich freue mich auf das Amt weil...
Weil ich weiterhin aktiv etwas bewirken und Verantwortung für unsere Gemeinde übernehmen kann. Es motiviert mich, Projekte weiterzuführen, neue Lösungen zu entwickeln und gemeinsam mit dem Gemeinderat konkrete Verbesserungen für die Bevölkerung zu erreichen. Besonders wichtig ist mir dabei der direkte Kontakt zu den Menschen und eine Politik, die nah an der Bevölkerung ist.