Birgit Dell'Ava, Kandidatin Schulpflege, neu

Was ist deine Motivation für dieses Amt?

Nach mehreren Jahren Engagement in der Elterngruppe Gutenswil sowie im Elternrat der Gemeinde habe ich gesehen, wie wichtig Elternarbeit ist – und wie bereichernd es ist, aktiv mitzuwirken und Anlässe zu organisieren, die für unsere Kinder bedeutend und unvergesslich sind.
Volketswil ist eine grossartige Gemeinde, und ich möchte mich gerne einbringen und mitarbeiten. Es ist mir ein Anliegen, aktiv mitzugestalten und die Bedürfnisse von Eltern mit schulpflichtigen Kindern einzubringen.

Welche Erfahrungen und Kompetenzen bringst du für dieses Amt mit?

Neben meiner Erfahrung in der Elterngruppe Gutenswil bringe ich persönliche und berufliche Kompetenzen mit, die für dieses Amt von grossem Nutzen sind. Ich bin zuverlässig, motiviert und pflichtbewusst und stelle mich neuen Herausforderungen mit Engagement und Ausdauer.

Als Mutter eines schulpflichtigen Kindes bin ich direkt vom Schulalltag betroffen und kenne dadurch die Bedürfnisse der Eltern, der Kinder sowie der Lehrpersonen. Diese Perspektiven helfen mir, Anliegen ganzheitlich zu betrachten und vermittelnd zu wirken.

In meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeite ich stark lösungsorientiert und bin es gewohnt, mich täglich komplexen Fragestellungen zu stellen, strukturiert zu analysieren und auch bei schwierigen Situationen nicht aufzugeben. Oft sind dabei Ausdauer sowie eine Sichtweise über den Tellerrand hinaus gefragt.

Ich bin überzeugt, dass diese Erfahrungen und Eigenschaften hervorragend zum Amt in der Schulpflege passen.

Was hat dich am meisten gefreut und geärgert in der Gemeinde im Jahr 2025?

Mich hat es sehr gefreut, dass so viele Volketswilerinnen und Volketswiler an der letzten Gemeinde- und Schulgemeindeversammlung teilgenommen haben. Die grosse Beteiligung macht deutlich, dass grosses Interesse an den Anliegen unserer Gemeinde besteht und der Wunsch nach Mitbestimmung vorhanden ist.

Ein wenig geärgert hat mich die Velo-Situation beim Schulhaus Lindenbüel. Für die Schülerinnen und Schüler des Feldhofs (Feli) stehen dort weder ein Velounterstand noch ausreichend Veloständer zur Verfügung. Gerade für die Kinder, die für zweieinhalb Jahre im Lindenbüel statt im Schulhaus Feldhof unterrichtet werden, wären zusätzliche Veloständer wünschenswert. Zudem ist der Veloparkplatz nicht gekennzeichnet, was zu einer unübersichtlichen und chaotischen Parksituation führt.

Welches sind deiner Meinung nach die drängendsten Themen im Amt?

Mir ist wichtig, dass die Schule Volketswil für Lehrpersonen attraktiv ist und ein gutes, wertschätzendes Schulklima gepflegt wird. Nur in einem positiven Umfeld können Kinder und Lehrpersonen ihr Potenzial entfalten. Gleichzeitig darf die Schule Volketswil nicht stehen bleiben: Zeitgemässe Lernmittel und eine kontinuierliche Weiterentwicklung sind entscheidend, um den Schülerinnen und Schülern eine gute und zukunftsorientierte Bildung zu ermöglichen.

Für welche Themen möchtest du dich besonders einsetzen und warum?

Ich möchte mich für eine Schule einsetzen, die gute Rahmenbedingungen bietet sowohl für die Lehrpersonen wie auch für die Kinder. Jedes Kind soll individuell gefördert werden und dabei ist mir eine offene und respektvolle Kommunikation zwischen der Schule, den Kindern und den Eltern sehr wichtig. Auch sind die Tagesstrukturen der Schule Volketswil für berufstätige Eltern bereits sehr gut, können meiner Meinung nach aber noch verbessert werden.

Ich freue mich auf das Amt, weil ...

... ich als Mutter direkt betroffen bin und mir unsere Schule sehr am Herzen liegt. Ich schätze Herausforderungen und möchte mich engagiert für unsere Schule sowie für das Wohl unserer Kinder einsetzen. Besonders gefreut hat mich die grosse Unterstützung und das Wohlwollen, das mir von den anderen Kandidatinnen und Kandidaten der Schulpflege bereits entgegengebracht wurde. Dies schafft eine sehr gute Grundlage für eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Schulpflege. Und darauf freue ich mich sehr!

Was sollten wir sonst noch unbedingt über dich wissen?

Als Person bin ich humorvoll und begegne meinem Umfeld mit einer positiven Grundhaltung. Humor und eine gewisse Leichtigkeit erachte ich auch in anspruchsvollen Situationen als wertvolle Eigenschaften.

Meine eigene Schulzeit habe ich sehr gerne durchlebt. Gleichzeitig stellte ich für meine Lehrpersonen gelegentlich eine Herausforderung dar, was mir früh gezeigt hat, dass Kinder unterschiedliche Persönlichkeiten, Bedürfnisse und Lernwege haben. Diese Erfahrung prägt mein Verständnis für Schülerinnen und Schüler bis heute.

Namen und Gesichter zu behalten, gehört leider nicht zu meinen grössten Stärken – und ist in einem Wahlkampf nicht unbedingt von Vorteil. Trotzdem gebe ich mir grosse Mühe und freue mich sehr über persönliche Gespräche und Begegnungen mit der Bevölkerung.